Erinnerungen - In der Vorweihnachtszeit

In der Vorweihnachtszeit

Mit einer Freundin unterwegs, deren Sohn(5) und meinem(3) im weihnachtlichen Berlin. Eine Spielzeugausstellung lockte uns und wir schlenderten langsam dadurch, hielten an, wenn uns, oder die Kinder etwas faszinierte. Meine Tochter (1) warm eingepackt in einem Schaffell Fußsack im Buggy.
Bei den großen Tannenbäumen hält sich einer der Weihnachtsmänner auf. Sascha, der Sohn meiner Freundin sofort dahin und zupfte an seinem Mantel, der beugt sich runter und Sascha betet ihm seine ganzen Wünsche runter.
Dann durfte er sich noch etwas aus dem Säckchen nehmen und jetzt winkte er meinen heran, er solle ihm auch seine Wünsche aufsagen. Er rührte sich jedoch nicht von der Stelle, hielt stattdessen die Hand seines Schwesterchens.
Sascha, schupste ihn an: „du musst hingehen Marc sonst bekommst du nichts vom Weihnachtsmann."
Mein Sohn sagte nichts und ging auch nicht hin.
Ich war neugierig wie es weiterging.
Meine Freundin sagte dann zu ihm: „geh ruhig hin Marc " Er schüttelte den Kopf.
Jetzt sprach ihn dieser Weihnachtsmann direkt an: „Du brauchst keine Angst vor mir zu haben, ich bin doch der Weihnachtsmann."
Mein Sohn schaute ihn aus seinen schönen, blauen, langbewimperten Augen und seinen blondgelocktem Haar aufmerksam an und sagte dann: „das kann ja jeder sagen."
Dieser sprachlos, dann: „ aber ich bin der Weihnachtsmann."
Mein Sohn drehte sich um, und wollte nur noch nach Hause. Er hatte sehr wohl mitbekommen das viele " Weihnachtsmänner" unterwegs waren und somit war die Sache für ihn unglaubwürdig.
© alle Rechte vorbehalten Dezember 2014

 

 

zu Home

oder

Erinnerungen retour 

oder 

zu Lehrjahre sind keine Herrenjahre

oder

weiter zu: Nikolaus